Entlacken: mit Laser Lack entfernen

Einfach Lack entfernen

Wenn es um das Entlacken von Oberflächen geht, ist das normalerweise nur mit viel Geduld und Vorsicht möglich. Ob Spachtel, Schleifmaschine oder mit chemischen Mitteln wie Abbeizer oder Lackentferner – es entstehen giftige Dämpfe und Feinstaub und über den hohen Zeitaufwand und eventuelle Mehrfachbehandlungen müssen wir nicht reden. Mit Laserlicht werden Lacke einfach
durch Lichtabsorption und Mikroexplosionen vaporisiert und als Luftpartikel abgesaugt. Gerade Metall lässt sich auf diese Weise schnell und effektiv entlacken. Das Material kann direkt nachbehandelt und neu lackiert werden. Und nicht nur Entlacken ist per Laserreinigung möglich, sondern sogar das Entchromen, um zum Beispiel Stoßstangen neu pulverbeschichten zu können.

Entlacken per Laser: so geht‘s

Um Gegenstände von Lack zu befreien, muss die Einstellung am Laser Reinigunsggerät gezielt für diese Anwendung gewählt werden. Die oszillierenden Lichtwellen des Lasers lassen dann den Lack auf der Oberfläche einfach verdampfen. Das gilt insbesondere für Metallteile, die oft entlackt werden müssen. Der so behandelte Gegenstand kann direkt weiterbehandelt werden, etwa mit einer Grundierung oder Neulackierung. Wir zeigen Ihnen das gern live – bei uns oder bei Ihnen.

  • Porentief & rückstandsfrei

  • Lack verdampft einfach

  • Funktioniert auf vielen Materialien

  • Sofort weiterbehandelbar

Häufige Fragen? Hier sind die passenden Antworten!

Faserlaser haben ein gutes Gewichtsverhältnis, sind kleiner, mobiler und flexibler und zeichnen sich durch geringen Stromverbrauch aus. Sie werden häufig für das Laser Cleaning verwendet, da sie eine präzise Kontrolle und hohe Energiedichte bieten. Das ist etwa dann notwendig, wenn Farbe effektiv entfernt werden soll, ohne das Metall darunter zu beschädigen bzw. um ein kontrolliertes Satinieren für eine Wiederbeschichtung zu erreichen.

Edelstahl reagiert stärker auf invasive Laserimpulse und zeigt früher Spuren. Ist dies gewünscht, etwa zur Aktivierung des Materials oder Tiefenreinigung, kann hier eine hohe Energiedichte eingesetzt werden. Ist dies nicht gewünscht, muss man sehr vorsichtig und oft mit einem Top Hat Laser arbeiten. Aluminium ist zudem weniger kratzempfindlich als Werkzeugstahl. Hier kann der Gaußsche Pulser sowohl invasiv durch Einstellungen hoher Energiedichte arbeiten, als auch im nicht invasiven Bereich mit geringer Energiedichte. Beide sind äußerst effektiv für ihren Verwendungszweck.

Unterschiedliche Materialien und Korrosionsarten erfordern spezifische Laserparameter, um effektiv zu reinigen, ohne das Material zu beschädigen. Hierbei verwendet man die Pulsweite in einem Bereich von 20–500 ns in Zusammenspiel mit der Peak-Leistung, um das gewünschte Ergebnis zu erzielen. Die Pulsfrequenz hat hierbei einen indirekten Einfluss auf die Wärmeeinwirkung und die Peak-Leistung. Dies ermöglicht die große Bandbreite, muss jedoch vom Hersteller speziell geschult werden und kann nicht über vorgegebene Einstellungen realisiert werden.